Ben Hammott´s Nachforschungen über das Rennes-le-Chateau Mysterium und Berenger Sauniere - Sauniere´s Altarpfosten

 

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Der 27. Juli 1887. Sauniere stellte einige Arbeiter aus der Gegend ein, um den alten Steinaltar der Kirche zu entfernen, da er einen Neuen einbauen wollte, welcher besser zu den Veränderungen passte die er in der Kirche vornehmen wollte. Es ist nicht klar was als nächstes geschah, denn die Fakten sind noch schwerer zu fassen als der Heilige Gral. Es wird erzählt, dass in einem dieser Pfosten mit Wachs versiegelte, hölzerne Röhren gefunden wurden. Die Arbeiter übergaben den Fund an den Priester Sauniere und er fand darin die Pergamente.

Eine andere Hypothese besagt, dass während der Renovierungsarbeiten der Kirche von dem Glöckner Antoine Captier eine Glasphiole  gefunden wurde. Es sei aus einem Geheimfach eines hölzernen Balusters gefallen, welcher ein Teil von der Kanzel war. Die Phiole wurde Sauniere ausgehändigt und dieser fand darin die Pergamente. Nachforschungen über den Baluster HIER.

Wenn man sich die Bilder auf dieser Seite ansieht, bemerkt man sofort, dass hier nirgendwo genügend Platz herrscht um 2 oder 5 Pergamente (hier variieren die Angaben) oder gar hölzerne Röhren zu verstecken. Die viereckige Aussparung auf der Oberseite des Pfostens wurde immer wieder als Versteck bezeichnet. Jedoch handelt es sich hierbei lediglich um eine Aussparung um den Altar sicher im Fundament zu arretieren. Da die Altarplatte heute fehlt haben wir keine Möglichkeit zu sehen, ob eine Versteckmöglichkeit vorhanden war. Ich bin nicht davon überzeugt, dass dieses viereckige Loch jemals etwas wichtiges, was mit dem Mysterium zu tun hat,  beinhaltete. Die Altarplatte scheint aus solidem Stein oder Marmor bestanden zu haben und war sicherlich sehr schwer. Es scheint nicht möglich, dass Bigou die Platte alleine anhob um etwas darunter verbergen zu können. Nun gut, er könnte natürlich Hilfe von einem befreundeten Pfarrer oder einem Gemeindemitglied gehabt haben, aber es wird zudem angenommen, dass die Altarplatte mit einer Seite in die Wand einzementiert war und vorne von zwei Pfosten gestützt wurde. Der eine Pfosten existiert heute noch, wo der Andere ist, ist nicht bekannt.

Rennes-les-Bains Altar top  Rennes-le-Chateau pillar top

Diese Ansichten zeigen die Ähnlichkeiten zwischen den zwei oberen Löchern einmal im Pfosten von Rennes-les-Bains, links und der Pfosten von Rennes le Chateau, rechts.

Obwohl die Winkel ein wenig unterschiedlich sind gibt es doch deutliche Ähnlichkeiten zwischen den Pfosten.

Das komplette Monument.

Um mehr über andere mögliche Verstecke der Pergamente zu erfahren klick HIER

Für mehr Informationen über den Altarpfosten auf der Seite der Société Perillos zu erhalten klick HIER und siehe den Artikel vom 2. Februar 2007.

 

 

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Der originale Altarstützpfosten aus der Magdalenen Kirche scheint, sofern die Geschichte wahr ist,  den Wendepunkt in Berenger Saunieres Leben gewesen zu sein. Angeblich soll er ein oder mehrere Pergamente während den Reparaturarbeiten an dem alten Altar gefunden haben.

 

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Rennes-le-Chateau Musuem Altar

Der originale Altarpfosten wird heute im Museum von Rennes-le-Chateau ausgestellt.

Wenn also niemals ein Pergament in diesem Pfosten gefunden wurde, warum halten sich dennoch die Gerüchte? Durch die Gravuren auf allen vier Seiten kann der Pfosten in die zeit der Visigoten datiert werden. Aus Gründen, welche nur Sauniere bekannt waren entfernte er einige Details während er Andere hinzufügte. So gravierte er am oberen Rand die Worte „PENITENCE! PENITENCE!“ und „MISSION 1891“ an den unteren Rand.

„PENITENCE! PENITENCE!“ scheint an die achte Erscheinung der Jungfrau Maria in der Nähe von Lourdes zu erinnern, aber es ist unterschiedlich, denn dort steht „PENANCE! PENANCE! PENANCE! Das bringt mich zu der Annahme, dass Saunieres Inschrift eine andere Bedeutung hat.

Das Datum „1891“ ist auch sehr signifikant für das Rätsel. Unter diesem Datum trug Sauniere in sein Tagebuch „GRAB GEFUNDEN“ ein. Außerdem war es das Jahr indem seine Beziehung zu Marie Denarnaud begann. Gerüchte behaupten, dass sie sich ineinander verliebten. Marie blieb ihr Leben lang treu an der Seite des Pfarrers und es scheint, als habe sie niemals das Geheimnis ausgeplaudert, welches er ihr anvertraute.

Da der Pfosten umgedreht wurde ist heute das Datum 1681 zu lesen.

Sauniere musste sich über die historische Wichtigkeit der Gravierungen im Klaren gewesen sein und entstellte einige Teile davon. Dann stellte er die Säule verkehrt herum in dem Garten der Maria Magdalena Kirche und setzte sie so der Gnade des Windes und des Regens aus. Als letztes platzierte er die Statue der Jungfrau Maria darüber. Hatten die von Ihm entfernten Gravuren Informationen erhalten, welche den Pfarrer auf die Straße des Reichtums führten? Das war zwar ein wenig bevor seine Kauforgien begannen, trotzdem führt alles auf diesen spezifischen Moment hin. Eventuell waren die Gravuren nicht aus der Visigotenzeit und wurden zu einem späteren Zeitpunkt von einem früheren Pfarrer des Dorfes hinzugefügt. Vielleicht Bigou? Die Gravuren können eventuell an der Seite des Pfostens gewesen sein, welche der Wand zugedreht war und so vor den Augen der Gemeinde verborgen war. Falls dies so war könnte diese Information Sauniere dazu veranlasst haben die große Steinplatte vor dem Altar anzuheben und dadurch die, heute unter dem Namen bekannte „PLATTE DER RITTER“ zu entdecken, oder zu einer gänzlich andere Entdeckung. Dies würde die hartnäckige Geschichte, dass Sauniere etwas Wichtiges auf oder unter dem Altar gefunden haben soll, erklären.

The Knight's Stone

Die Platte der Ritter fand Sauniere auf dem Kopf liegend in seiner Kirche. Heute wird sie im Sauniere Museum ausgestellt.

Sauniere's mary Magdalene Church

Sauniere´s Maria Magdalena Kirche in Rennes-le-Chateau. Ein Blick auf den Altarpfosten im Kirchengarten.

 

 

Sauniere's Altar Pillar

Sauniere steht direkt neben dem Altarpfosten, den er umgedreht in dem Graten der Kirche platzierte. Darüber befindet sich eine Statue der „Dame von Lourdes“. So sah es in der Zeit von Sauniere aus.

DER ALTARPFOSTEN DER KIRCHE MARIA MAGDALENA IN RENNES-LE-CHATEAU

Sauniere´s Altarpfosten

 

Sauniere´s vermisster Altarpfosten

Wie ich bereits weiter oben erwähnte wurde der Altar in Sauniere´s Kirche von zwei Steinpfosten gestützt, wobei aber heute nur noch einer auffindbar ist. Der zweite Pfosten ist verschwunden, aber ich danke, dass ich Ihn gefunden habe. Während ich Boudet´s alte Kirche in Rennes les Bains besuchte, spazierte ich über den Friedhof und schaute mir einige alte Grabsteine an und bemerkte auf meinem Rückweg etwas hinter einem großen Busch. Ich zog die Äste weg und entdeckte einen alten Steinpfosten. Bei näherer Betrachtung bemerkte ich, dass der Pfosten in Größe und Form dem Pfosten aus Sauniere´s Kirche sehr ähnlich sah. Aber wenn das der Fall war, was suchte er dann hier in Rennes les Bains in Boudet´s Kirche? Wir wissen, dass er an alten Steinen aus der Region interessiert war, so hat er auch einen Steinkopf aus der Gegend in der Wand seines Pfarrhauses einbetoniert, welcher heute verschwunden ist. Eventuell war er an dem Stein interessiert und Sauniere gab ihm den Pfosten.

Rennes-les-bains stone Pillar  rennes-les-Bains stone pillar

Zwei Ansichten von dem Steinpfosten welchen ich im Friedhof in Rennes les Bains fand.

Der Pfosten hat schwer gelitten, da er über so viele Jahre den Elementen ausgesetzt war. Es sind keine erkennbaren Gravuren mehr vorhanden. Der Pfosten weist schon unterschiede zu Sauniere´s Pfosten auf. Falls er sich jemals in Sauniere´s Kirche befand, könnte er durch den Regen der durch die vielen Löcher des alten Daches der Kirche lief, bevor Sauniere in das Dorf kam, in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Das könnte eine Erklärung sein warum Sauniere so eifrig den Altar erneuern wollte. Eventuell waren zu der Zeit noch einige detaillierte gravierte Dekorationen zu sehen, welche Sauniere nachher zerstörte um das Geheimnis nicht preis zu geben. Aber das sind alles Spekulationen meinerseits.