

Nicolas Poussin
Das “Pontils Grab” fand in unzähligen Büchern Erwähnung und tausende Worte sind darüber geschrieben worden, jedoch ranken sich immer noch viele Kontroversen darum. Das Grab war früher der Teile einer Landschaft neben einem kleinen Fluß „Le Cruce“, welcher aber heute nichts mehr als ein ausgetrocknetes Flussbett ist und traurigerweise alle Überreste mit Beton ausgegossen sind.

So sah das Grab aus.
Die Kontroverse stammt von dem Vergleich mit dem Gemälde “Die Hirten von Arkadien” von Nicolas Poussin, was er zwischen 1638 und 1639 malte. Er kann das oben gezeigte Grab nicht gemalt haben, da es zu der Zeit nicht an diesem Ort existierte.Das Pontils Grab, wie wir es heute kennen, wurde 1903 von Bourrel einem Steinmetz aus der Nachbargemeinde Rennes-les-Bains konstruiert. Die Arbeit wurde von dem Enkel von M. Gilibert bezahlt. Es wird angenommen, dass es als Familiengrab genutzt werden sollte, da 1903 die sterblichen Überreste von seiner Großmutter dort beigesetzt wurden und später die seiner Frau Elizabeth.
Die Überlebenden Mitglieder der Gilibert Familie lebten die nächsten zwanzig Jahre in Pontils, bevor sie dann nach Limoux, einem Dorf wenige Kilometer in Richtung Carcassonne von Pontils entfernt, zogen. Hier ließ die Familie ein zweites Grab auf dem Friedhof bauen. Sie benutzten die Verkleidungssteine und das Metallgitter vom Pontils Grab. Die Gebeine der beiden Körper aus dem Pontils Grab wurden in das neue Grab nach Limoux transferiert.

Der Friedhof von Limoux.
(top left) This photo was taken from this WEBSITE and is believed to be a photograph taken in 1972 of the interior of the Tomb.

Pontil's Tomb - 1900's
This information was taken from the book, 'Histoire du Trésor de Rennes-le-Château’ by Pierre Jarnac. His sources for this information was the second son of Louis Lawrence. And the stonemason Bourrel who dug the first grave in 1903. It is unknown how reliable this information is.
Also wenn das Pontils Grab erst im 19. Jahrhundert erbaut wurde, kann es unmöglich auf dem Poussin Gemälde „Die Hirten von Arkadia“ erscheinen..Gerüchten zufolge sei das um 1900 errichtete Grab eine Kopie eines viel älteren Grabes, welches von Colbert in seiner Suche nach alten Mineneingängen in dieser Gegend zerstört wurde.
Pierre Jarnac berichtet, dass in der Nähe des Grabes eine alte Mühle stand, die „Moulin des Pontils“ (Die Pontils Mühle). Es war diese Mühle, welche die Familie Galibert 1880 kaufte. In früheren Zeiten wurde die Mühle von einem Wasserrad angetrieben, welches aus dem 16. Jahrhundert stammen soll, also ist es möglich, dass die Mühle schon während der Zeit von Poussin existierte. Der Besitzer dieser Mühle könnte ein Grab am selben Platz des späteren Grabs aus dem 19. Jahrhundert errichtet habe. Es war nicht unüblich solche Gräber direkt neben der Straße zu errichten und man sieht heute noch an einigen Stellen diese Gräber. So ist es nicht auszuschließen, dass dort ein altes, längst zu Staub verfallenes Grab existierte. Eine weitere Möglichkeit könnte sein, dass ein ehemaliger Besitzer des Grundstücks das Grab, wie die Galibert Familie, einfach mitnahm, als sie den Wohnort wechselten, da es üblich war die Körper ihrer Geliebten und die Gräber mit zum neuen Wohnort zu nehmen.
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Die Ruinen der alten Pontils Mühle
Die Pontils Mühle wird auf der Cassini Karte durch das Wassermühlen Kartensymbol direkt unter dem „n“ von Pontils angezeigt.
Die Cassini Karte wurde im Auftrag von Louis XV. erstellt und ist die älteste, maßstabsgetreue Karte von ganz Frankreich. Zudem war es die erste Karte der Welt, welche mit Hilfe der geodentischen Triangulation von Cassini de Thury von der Königlichen Akademie der Wissenschaft zwischen 1683 und 1744 erstellt wurde, wobei die Feldversuche und das Gravieren der Karte auf eine Kupferplatte 1750 begann und erst 1815 abgeschlossen wurde. Vieles wurde an der gravierten Platte zwischen 1798 und 1812 hinzugefügt und korrigiert. Mehr Infos über Cassini und alte Karten HIER.
Obwohl Poussin einige Jahre vor der Erstellung der Karte verstarb, zeigt die Hinzufügung der Wassermühle, dass Menschen zu dieser Zeit und sicherlich auch schon früher um Pontils lebten und somit auch zu der Zeit als Poussin „Die Hirten von Arkadien“ malte. Wenn Menschen dort gelebt haben, starben sie auch dort und so könnten sie dort ein Grab konstruiert haben wo später im 19. Jahrhundert ein weiteres errichtet wurde.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es durchaus möglich war, dass ein Grab, während der Zeit von Poussin, bei Pontils gestanden haben könnte, aber von einem ehemaligen Besitzer verlegt wurde. Das würde erklären, warum dort 1903 kein Grab stand als Bourrel eines für die Galibert Familie errichtete. Es ist aber nicht so wie einige sagten, dass dort mit Sicherheit in früheren Zeiten kein Grab existierte.
Grab Vergleich

Das Zeichen für eine Wassermühle auf der Cassini Karte, wie es bei Pontils gesehen werden kann.
Auf das Bild klicken um eine große Cassini Karte der Region um Rennes-le-Chateau zu erhalten.

Louis Lawrence 1884-1954

Das Lawrence Grab aus dem 19. Jahrhundert verglichen mit dem Poussin Grab aus dem 16. Jahrhundert.
Obwohl es nicht genau identisch ist, sind die Ähnlichkeiten doch überwältigend. Sie besitzen beide die gleiche Form. Beide sind auf einem Steinsockel errichtet. Beide sind aus Steinblöcken hergestellt und beide stehen in einer Landschaft, dessen Hintergrund Berge zeigen. Nun kann man leicht verstehen, warum Pierre Plantard in den frühen sechziger Jahren dieses Grab mit dem Grab des Gemäldes „Die Hirten von Arkadien“ verglich.

So sieht das Pontils Grab heute aus (Januar 2007) und der Blick vom Grab zurück zur Brücke, von der jeder heute das Grab fotografiert. Ein simples Kreuz wurde in die Zementplatte gekratzt..
Erscheint das Pontils Grab in einem zweiten Gemälde von Nicolas Poussin?

Ein belgischer Rennes-le-Château Forscher namens Beauseant denkt es ist auf einer Version des Gemäldes „Rast auf dem Weg nach Ägypten“. Leider ist nur ein Druck vorhanden, da das Gemälde verschollen ist. Um Beauseant´s großartigen Artikel zu lesen HIER klicken.(englisch)
Nicolas Poussin Links:
http://www.artchive.com/artchive/P/poussin.html
http://en.wikipedia.org/wiki/Et_in_Arcadia_ego
The “High Art” of Nicolas Poussin by Karen Wilkin
Rennes-le-Chateau - Ist berühmt durch die mysteriösen Aktionen des ehemaligen Priesters Berenger Sauniere. Sauniere gestaltete seine Kirche um und versteckte, während den Renovierungsarbeiten an der Maria Magdalena geweihten Kirche, Hinweise, welche zu einen von ihm entdeckten Geheimnis führen.
Das sind die kläglichen Überreste des Grabs. Herr Roussett, der heutige Besitzer des Grundstücks hatte es satt, dass fremde Leute sein Besitz betraten und zerstörte, mit der Einwilligung des Gemeinderats von Peyrolles, das Grab im April 1988. Heute muß er es mit den Personen aufnehmen, welche sein Grundstück von der öffentlichen Brücke aus fotografieren und protestiert ärgerlich gegen jeden, welchen er dabei erwischt. Ich habe die Bedrohungen von ihm bereits zwei Mal selbst erlebt.