Der Baluster
Dieser hölzerne Baluster ist eines der Objekte, welche seit Beginn des Mysteriums von Rennes-le-Chateau als möglicher Fundort der Pergamente gilt, welche Sauniere gefunden haben soll. Ein Anderer ist der Wisigotische Altarpfosten. Der Baluster war einst ein Teil des Treppengeländers, welches zur Kanzel führte, der von den Arbeitern während der Renovierung der Kirche durch Sauniere ausrangiert wurde. Der damalige Glöckner Antoine Captier, (1833-1903) lief nach getaner Arbeit durch die Kirche, als Ihm etwas Glitzerndes in dem hölzernen Baluster ins Auge fiel. Er untersuchte den Pfosten und fand eine kleine Glasphiole, in einem Geheimfach. Das Holzteil, welches das Fach schützte löste sich während der Pfeiler auf den Boden geworfen wurde. In der Phiole konnte Antoine ein kleines, eingerolltes Pergament erkennen. Sofort brachte er dem Fund zum Pfarrer Sauniere und das war das letzte Mal wo er die Phiole zu Gesicht bekam. Nach diesem Vorfall begann Sauniere mit den Grabungsarbeiten in der Kirche und auf dem Friedhof und es scheint, dass dieser Zeitpunkt ausschlaggebend für das Mysterium war. Was immer dieses Pergament an Informationen enthielt, es führte Sauniere zu einem Schatz oder einem Geheimnis welches ihn zu einem Wohlhabenden Mann machte.

Die Kiste
Während meinen Untersuchungen fand ich eine Kiste indem ich die Hinweise einer Nachricht entschlüsselte, welche ich mit Hilfe von Saunieres Kirchendekoration fand. Die Kiste ist alt und obwohl sie an einigen Stellen etwas verrottet ist, hat sie die Jahre gut unerstanden. Möglicherweise trug die trockene Umgebung wo ich die Kiste fand mit dazu bei.

Die alte Kiste
Der hölzerne Baluster aus Saunieres Kirche.
Die Glasphiole

Dieses Foto wurde kurz nach der Entdeckung geschossen und zeigt die Phiole und einigen alten Münzen
Die Kiste wurde in der Nähe von Rennes-le-Chateau gefunden und enthält noch andere Gegenstände, welche noch näher erläutert werden. Die Phiole war in zwei Teile zerbrochen und wurde durch das zusammengerollte Pergament zusammengehalten. Es scheint so, als sei die Phiole schon vor langer zeit zerbrochen, da man an den zerbrochenen Enden deutliche Spuren des Alterungsprozesses sieht. Möglicherweise wurde sie von Sauniere zerbrochen, als er an das Pergament gelangen wollte

Auf diesem Foto kann man sehen wie gut die zwei Teile zusammen passen. Risse ziehen sich durch das Glas.


Diese Bilder zeigen wie die Glasphiole auseinander gezogen, und das Pergament geborgen wird
Drei Ausschnitte aus dem Film Bloodline
Das Geheimfach des hölzernen Balusters

Der obere Teil des Balusters- Das etwas hervorstehende diagonale Stück ist der Zugang zum Geheimfach. Antoine versucht ihn zu öffnen.
Die Produzenten von Bloodline haben ein treffen mit Antoine bei Ihm zuhause in Carcassonne arrangiert. Wir wollten feststellen, ob die Glasphiole tatsächlich in das Fach passt welches von seinem Großvater entdeckt wurde. Nachdem wir Ihm die Phiole und das Pergament gezeigt hatten war er genauso gespannt wie wir, ob die Phiole in das Fach passt. Unglücklicherweise hatte Antoine das Fach vor einigen Jahren verleimt und selbst einige harte Schläge mit Hammer und Meißel konnten das Fach nicht öffnen. Antoine und Claire, welche die Größe des Geheimfaches besser als jeder Andere kennen, waren aber sicher, dass die Phiole passt und es sich dabei um die Glasphiole, welche sein Großvater fand und Sauniere übergab, handeln könnte.
Hier ist die Phiole über den Baluster gelegt um die Relation zum Geheimfach deutlich zu machen. Antoine erklärte uns, dass der Platz in dem Baluster kleiner ist als das Holzstück welches das Fach verdeckt.
Das Pergament (Velin)
Das Bloodline Team und ich waren sehr gespannt darauf das Pergament von Experten untersuchen zu lassen, also brachten wir das Dokument zu dem Regionalen Archiv in Carcassonne. Claude Robin, der Forschungsdirektor identifizierte es nach der Untersuchung als Velinpapier. Nachdem das Alter des Pergaments, das Verblassen der Tinte und der Schreibstil analysiert wurde sagte er, dass es sehr gut möglich sei, dass es aus dem 18. Jahrhundert stammt, aber es müsse eine Carbonanalyse durchgeführt werden um ein sicheres Ergebnis und ein korrektes Datum zu erhalten.
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Datierung des Pergaments

Das Pergament wurde von uns in das „Oxford Radio Carbon Laboratory“ gebracht, welches durch die Datierung des Turiner Grabtuches bekannt wurde. Sie schnitten ein kleines Stück des Pergaments für den Test ab. Gemäß ihrer im Januar 2007 durchgeführten Tests, besteht eine Wahrscheinlichkeit von 95,4%, dass das Pergament in den Zeitraum zwischen 1430 n.Ch. und 1520 n.Ch. datiert werden kann.
Das Bild zeigt ein Teil der Ausstattung des „Oxford's Radio Carbon Laboratory“
Fazit
Unsere Nachforschungen belegen, dass die Glasphiole in den Baluster hineinpassen würde und so jenes Pergament sein könnte, welches von dem Glöckner Antoine Captier gefunden, und Sauniere übergeben wurde..
Beide Beweisstücke, die Glasphiole und das Pergament besitzen das richtige Alter, um von Bigou beziehungsweise später von Sauniere benutzt worden zu sein.
Hier ist bisher noch nicht berücksichtigt worden, dass das Pergament in eine Zeit datiert wurde, welche vor Sauniere war, nämlich die als die d´Hautpoul Familie ich Rennes-le-Chateau residierte.
Die Glasphiole Teil 2- Das Geheimnis von Abbé Antoine Bigou. – Noch in Arbeit und wir demnächst veröffentlicht.
For more information on Sauniere's Baluster click HERE to visit the Société Perillos website and view the article posted 26th January, 2007
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