

Diese zwei Fotos zeigen bereits die einzigen erkennbaren baulichen Überreste welche ich auf der Spitze des Blancheforts finden konnte. Das Gebiet dort oben ist räumlich gesehen stark limitiert, so dass eine Konstruktion welche in vergangener Zeit dort stand nicht viel größer gewesen sein kann wie die Ruinen welche hier zu sehen sind.
Mir wurde erzählt, dass dort oben ein Brunnen existiert, welcher von einigen Leuten trockengelegt wurde um nach einem Schatz zu suchen. Es könnte sich hierbei um den Brunnen in der Mitte des Gebäudes handeln, welcher oben zu sehen ist. Heute ist er mit Zement aufgefüllt. Der Brunnen könnte aber auch wo anders sein, aber ich habe ich bis heute nicht finden können. Dieser Brunnen und ein Mann welcher plante den Brunnen trocken zu legen ist in dem Buch von Christopher Dawes erwähnt - Rat Scabies and the Holy Grail, übrigens ein Buch welches ich sehr empfehlen kann.
Wenn ich mir die Ruinen betrachte sieht es für mich nicht so aus, als sei dies irgendwann einmal ein Schloss gewesen. Jedoch sieht es mehr danach aus, als ob dort einmal zwei Türme gestanden haben. Falls das so war stellt sich die Frage was ihr Zweck war. Wurden sie als Wachtürme gebaut um etwas zu bewachen? Falls das Zutrifft, was sollten sie bewachen?
Gerüchte erzählen von einem Tunnel oder Schacht welcher heute durch Einbrüche oder absichtlich um etwas zu versiegeln blockiert ist und zu einem unterirdischen Tempel im Cardou führen soll.
Wenn diese Geschichte wahr sein sollte, könnte das der Grund für die Türme sein. Sie könnten den Eingang zu dem Tempel auf der gegenüberliegenden Seite am Cardou bewacht haben. Auf jeden Fall liegen die Türme günstig um jeden zu erkennen welcher sich aus der Distanz nähern will.
Heute scheint nichts mehr auf einen solchen Eingang hinzuweisen, falls er denn existierte. Er könnte sich auch heute noch gut versteckt von Zeit und Natur irgendwo an den steilen Hängen des Berges befinden. Es gibt einige Höhlen auf dem Blanchefort, welche jedoch schon oft aufgesucht wurden und entweder in einer Sackgasse oder unpassierbare kleine Löcher enden. In einer so mit Dornen und Büschen überwucherten Landschaft könnte durchaus ein noch intakter Zugang zu finden sein, der einfach darauf wartet entdeckt zu werden. Eventuell von dir.

Blanchefort
Wie ich bereits erwähnte, war das Chateau, wenn es denn existierte und ich bezweifele das, ein sehr kleines und bestand lediglich aus zwei Türmen. Es ist nicht leicht nach oben zu kommen, daher denke ich, dass dort eventuell ein paar Männer postiert wurden um nach irgendetwas Ausschau zu halten oder etwas zu bewachen. Eventuell ein geheimen Eingang zu einem Tempel oder ein verlorener Schatz? Es könnte natürlich auch sein, dass die Türme errichtet wurden um die zwei Goldminen zu schützen oder um etwas zu lagern. Werden wir das wirklich jemals genau wissen? Ich bezweifle das.
Tunnel und Höhlen am Blanchefort

Ein Höhleneingang am Blanchefort Pat trinkt so schnell Bier, dass das Foto verwackelt.
Ronny schießt ein Foto von irgendetwas, eventuell dem letzten Bier bevor es Pat leer trank.
Dieser Tunnel oder Höhle führt ungefähr 30 Meter in den Berg und ist eine extrem enge Passage, welche ich niemals betreten würde. Ich habe nichts gegen größere Höhlen, aber diese kleinen- zählt nicht auf mich! Pat war ein wenig mutiger als ich, stieg ein und bahnte sich einen Weg, bis es nicht mehr weiter ging. Nach zirka 20 Metern befindet sich ein mehrere Meter tiefes senkrechtes Loch worüber jemand eine Brücke gebaut hat. Ich benutze hier das Wort „Brücke“ nur im weitläufigsten Sinne, denn in Wirklichkeit war es ein alter 15 Zentimeter dicker Ast. Pat war begierig zu sehen, was dort unten war und so wurde er von unserem Höhlenschnüffler Ronny an einem Seil heruntergelassen. Ronny scheint in der Lage zu sein, Höhlen zu riechen. Auf dem Boden der tiefen, dunklen Grube angekommen fand Pat eine zweite Passage. Ein schmaler Gang führt hier tiefer in den Berg. Er rief zu mir hoch, dass ich herunter kommen soll um mir es zu betrachten. Falls da unten ein Schatz oder eine hell erleuchtete, weite Passage gewesen wäre hätte ich es wohl riskiert, aber so rief ich zu Pat zurück, dass er doch selbst erst einmal die Lage überprüfen soll. Als Pat realisierte, das er nun alleine auf sich gestellt war, versuchte er sich, vom Forschergeist getrieben, selbst in die schmale Passage zu quetschen, aber leider passte er nicht durch, was wohl an dem vielen deutschen Bier liegen muss was er für gewöhnlich trinkt. Er schleppte einige Flaschen an der steilen Seite des Blancheforts mit nach oben und ich meine wirklich die steile Seite, mit den Beiden gibt es keinen luxuriösen Weg, denn wenn Pat und Ronny irgendwo hinauf wollen, halten sie das Auto und nehmen den direktesten Weg durch das Unterholz. Falls Pat euch eines Tages zu einem kleinen Spaziergang einladen sollte, lehnt schnell dankend ab und lauft noch schneller davon. Sie hasten die steilen Hänge herauf, als seine sie flach. Ich sah da nicht so grazil aus und befand mich die meiste Zeit auf meinen Händen und Knien. Danach schätzte ich auch das Bier und es war genau das Richtige nach diesem anstrengenden Aufstieg. In dem Loch war ein altes Seil befestigt, was darauf schließen ließ, dass hier schon einige Personen waren. Trotzdem wäre es gut zu wissen, ob der schmale Schacht zu einem weiteren, eventuell größeren Schacht führt. Ich setze Pat einfach auf Bierdiät, eventuell passt er dann bald in diese kleineren Öffnungen.

Pat auf dem Weg nach unten Pat quetscht sich unter den Baumstamm
Ist Euch die Spinne auf der linken Seite des Fotos aufgefallen? Diese Arachniden gedeihen hier prächtig und waren bis jetzt in jeder Höhle welche ich in dieser Gegend erforschte. Manche von Ihnen sind sehr groß und ich mag sie nicht wirklich.

Zwei Bilder für die Spinnen liebenden Freaks da draußen.

Pat schreibt entweder eine Liebesbotschaft an seine Freundin oder bestellt mehr Bier, während Ronny, wie üblich, die Arbeit erledigt.
More Blanchefort Caves.

Eine weitere Höhle, der Pat nicht widerstehen konnte sie zu erforschen.

Diese Höhle befindet sich auf halbem Wege zwischen Roc Negre und Blanchefort.
Dort ist ein vorstehender Fels von dem man einen tollen Blick auf die gegenüberliegende Seite direkt auf den Cardou hat. Wenn du auf dem abschüssigen, gewundenen Pfad gehst, halte nach einem kleinen Pfad, welcher auf der rechten Seite an einer Kurve in die Büsche führt, Ausschau. Wenn du darauf läufst kommst du direkt zu dem Aussichtspunkt. Schau auf der rechten Seite nach unten und du wirst die Höhle an der Seite des Felsens, in der Richtung aus der du gerade kamst, sehen. Sie ist sehr klein und sie ist leer. Ich weiß es, da ich sie durchsucht haben. Sie scheint natürlich geformt zu sein und ist ohne Frage der Unterschlupf von vielen Tieren und Insekten gewesen.

Roc Negre vom Aussichtspunkt aus gesehen
Roc Negre oder der schwarze Felsen und der vorstehende Felsen scheinen in der Kreuzwegstation in Sauniere´s Kirche in Rennes-le-Chateau versteckt zu sein. Station 1 zeigt einen schwarzen Jungen welcher eine weiße, mit Wasser gefüllte Schüssel hält. Unter seinen Füßen erkennt man einen höhlenartigen Eingang, der von einer Falte in der Decke, welche die Treppe abdeckt geformt wird. Ein Detail welches nur in Sauniere´s Station vorkommt. Auf der Linken ist ein „R“ zu sehen, welches vom Saum der Decke gebildet wird. Falls das „R“ für Roc steht und der schwarze Junge für Neger oder Negre, dann haben wir Roc Negre. Könnte Sauniere auf eine Höhle am Fuße des Roc Negre hinweisen? Der Junge trägt eine weiße Schüssel, welche mit ein wenig Fantasie für Blanchefort stehen könnte. Der Fels im Vordergrund sieht wie der Helm eines Zenturions aus und wird auch im Volksmund als Zenturion oder „Der Fels des Wächters“ genannt. Ebenfalls taucht ein Zenturion in der ersten Station auf.